Einmal Rudern gegen Krebs

Bereits zum sechsten Mal richtet die RG HANSA die Benefizregatta Rudern gegen Krebs aus. Mit den Spenden wird das Sport-projekt „Aktiv leben – durch Bewegung“ unterstützt.

Es ist ein herrlicher Samstagmorgen, als die ersten freiwilligen Helfer der HANSA um sechs Uhr noch etwas schlaftrunken sich am Steg einfinden. Es gibt viel zu tun: RG Vorsitzende Katharina von Kodolitsch hat alles gut vorbereitet. Zusammen mit der HANSA-Organisationsmannschaft wurde die große Benefizregatta wie im letzten Jahr sorgfältig geplant – heute ist der große Tag.

Es waren in diesem Jahr 58 Boote gemeldet, und es nahmen knapp 240 Aktive und Steuerleute teil – viele von der Junghansa gestellt. Vor Wochen hatten sich die Teams am Steg der HANSA mit ihren Trainern verabredet und sich von Vereinsmitgliedern trainieren lassen. Jetzt fiebern Patienten, Ärzte, Pflegekräfte und erfahrene Rudersportler der Benefizregatta entgegen – sie alle wollen wieder in den Kategorien „Einsteiger“ und „Experten“ ihre Ruder-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Und wie profitieren die Patienten von der Regatta eigentlich? „Der sportliche Einsatz zeigt, dass Ausdauertraining bei einer Krebserkrankung die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität deutlich verbessern kann“, erklärt Claus Feucht, Vorstand der Stiftung Leben mit Krebs.

Pünktlich um zehn Uhr wird der Event von der Katharina Fegebank, zweite Bürgermeisterin der Stadt, eröffnet – gut gelaunt moderiert und präsentiert von Sebastian Franke (RG HANSA).

Es folgt ein herrlicher Tag voller Sport und Spaß, mit Sonnenschein und mit vielen heiß umkämpften Rennen auf der 250 Meter langen Strecke. Während des Rennens verfolgt der Schiedsrichter das Feld im Begleitboot – in diesem Jahr Ralf Kockel, Trainer der HANSA. Am Start liegt noch ein seitliches Ausrichterboot, um die vielen Paddler und Kayakfahrer auf das Umfahren der Regatta hinzuweisen.

Am Ende des Tages gibt es viele glückliche Gesichter und eine heitere, fast gelassene Stimmung macht sich abends auf der Terrasse der HANSA breit. Es gibt viel zu erzählen, wenn zum Beispiel Patienten gegen Ärzte gerudert sind, oder wenn es Einsteigern gelang, Expertenboote hinter sich zu lassen. Wie jedes Jahr hat Wilbrand Grevemeyer die Fotografen an beiden Stegen organisiert und damit alle Teams bildlich verewigt. Fotografische Unterstützung gab es von Helke Schüler und Jean-Marc Göttert.

Die HANSA dankt allen Helfern, Unterstützern und Freiwilligen für ihren tollen Einsatz. Es war für einen guten Zweck – und hat allen wieder eine Menge Spaß gemacht. Medaillenträger, Sieger und welche, die einfach nur dabei sein wollen, winken zum Abschied. Ein schöner Sommertag in Hamburg geht zu Ende. Nächstes Jahr geht es weiter.

Und das waren die Gewinner bei Rudern gegen Krebs 2015:

PATIENTEN-RENNEN:
Erster Platz:HAKI’S (Karin Peter; Thomas Teich; Jörn Heerenklage; Judith Renneke)
Zweiter Platz: Phönix (Karin Hawlitschek; Kati Schmidt; Victoria Heppenheimer; Andreas Heintze)
Dritter Platz:Haubentaucher (Susanne Wiebe; Antje Szellas; Mara Wiebe; Elke Kaasmann)

EINSTEIGER-RENNEN:
Erster Platz: Schülerboot Helke 2 (Emely Schepke; Lea Lützen; Nelli Hölter; Anna Fink)
Zweiter Platz: MS Oh-nass-is (Andreas Kadesch; Thomas Osthoff; Kim Vullriede; Angela Cech)
Dritter Platz: Jörg’s Sportlerherzen (Alexandra Ghese; Thiemo Kurzweg; Johannes Bier; Nesrin Paulsen)

EXPERTEN-RENNEN:
Erster Platz:Herzschlag (Simon Pecha; Alexander Bernhardt; Julia Kröger; Stefan Pilz)
Zweiter Platz: Concept-Flitzer (Matthias Bongartz; Franziskus Paech; Björn Budde/ Leonard Kuhn; Ann-Zoé St Denis)
Dritter Platz:Dynamo Dresdenia (Arne Althaus; Jochen Lamp; Thomas Huscher; Dominik Heimberg

Die große Bilderschau mit Fotos der Sieger, der Teams und und rund um die Ragatta gibt es auf der eigenen FlickR-Seite der RG HANSA.

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