U23 Weltmeister!
Bei der U23 WM 2015 in Plovdiv, Bulgarien, gewinnen Tim-Ole Naske und Stephan Riemekasten im Doppelzweier souverän die Goldmedaille!
Fotos: rudern.de
Es wurde ein packendes Finale: Stephan und Tim Ole Naske erwischten den schnellsten Start und führten das Feld bei Streckenhälfte mit fast zwei Bootslängen Vorsprung vor den nächsten Verfolgern aus den Niederlanden an. Auf dem letzten Streckenabschnitt starteten die bis dahin auf dem dritten Rang liegenden Norweger einen starken Endspurt und fuhren erst an den Niederländern vorbei und griffen dann auch die beiden Deutschen an. Doch sie konterten und wurden mit einer Bootslänge Vorsprung Weltmeister vor Norwegen und den Niederlanden.
Stephan Riemekasten strahlte nach dem Rennen und war glücklich: „Als wir 500 Meter vor dem Ziel merkten, dass wir so einen großen Abstand zu den Gegnern hatten, wussten wir, dass wir das Ding sicher haben. Dann hieß es nur noch durchbeißen bis zur Ziellinie.“
Bereits im Halbfinale konten sich die beiden mit einem knappen Vorsprung vor dem Boot aus Litauen den 1.Platz sichern. Dabei fing das Rennen mit einem Malheur an: Tim-Ole verliert seinen Skull! Trainer Dirk Brockmann: „Der Schock im Halbfinale! In der Startphase verliert der Schlagmann sein Skull. Die anderen Boote, noch in ihrer Beschleunigumgsphase, ziehen davon, eine Länge, noch eine 1/2. Das Skull ist wieder eingefangen. Neustart. Was dann auf den folgenden 300 Metern passiert ist Oberklasse: Der Zweier marschiert an den anderen Booten vorbei und geht in Führung. Über die Strecke können die beiden bis zu einer Länge Vorsprung erarbeiten. Nachdem der Endspurt recht knapp bemessen ist, gewinnt der Deutsche Zweier das Halbfinale knapp.“
Und wie sieht Tim-Ole das Ganze nach dem Rennen? „Nach ungefähr sieben Schlägen habe ich mein Backbordskull verloren, wodurch wir erstmal standen und zwei Längen auf das Feld aufholen mussten. Stephan und ich konnten gemeinsam so viel Kraft mobilisieren, dass wir bei der 500 Meter Marke schon wieder in Führung lagen. Wie wir das geschafft haben, weiß ich bis jetzt noch nicht ganz. Im Endspurt wurde es nochmal knapp, da wir Kräfte sparen wollten und beim Angriff der Litauer nicht noch einmal gegen halten wollten. Hat ja aber gepasst! Go for Gold and nothing else! Das war unser Motto.
Alle in der RG HANSA freuen sich über den grandiosen Sieg! Danke auch an Trainer Dirk Brockmann für die tolle Leistung!
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