„Unglaublich spannendes Halbfinale!“

In einem extrem spannenden Halbfinale, musste der Doppelzweier mit Tim Ole-Naske und Stephan Krüger zeigen, ob sie international mithalten können.

Fotos: World Rowing Detlev Seyb // Igor Meijer

Am zweiten Tag der Europameisterschaft in Luzern ging es richtig zur Sache. Die Wetterbedigungen waren ideal, die Halfinalläufe liefen wie am Schnürchen. Die Frage: Wie würde der Doppelzweier heute im Halbfinale abschneiden?

Noch gestern konnten sich Stephan Krüger and TOle im vierten Vorlauf vom Start weg absetzen. Das französische Team mit Hugo Boucheron and Matthieu Androdias nahmen die Verfolgung auf, Italien lag auf dem dritten Patz. Zum Endspurt zogen die Italiener an den Franzosen vorbei, aber die Deutschen konnten sich ins Ziel retten und sich fürs Halbfinale qualifizieren.

Spannendes Halbfinale

Am heuten Samstag fand dann gegen Mittag das erste von beiden Halbfinal-Läufen statt. Es wurde ein harter Kampf, nur zwei Sekunden trennten die ersten vier Boote. Die Holländer (Keijser and van Sprang) wurden Erster, die Engländer knapp danach und die Franzosen ergatterten den driten Platz.

Deutsche Doppelzweier kämpft um den Finaleinzug

Groß war die Spannung beim zweiten Halbfinale, wo der deutsche Doppelzweier sich unbedingt unter den ersten drei Booten fürs Finale qualifizieren sollte.

Bei den ersten 500 Metern gab es so gut wie kein Unterschied zwischen allen Booten, die mit einer unglaublichen Geschwindigkeit aus dem Startblock kamen. Wie erwartet übernahmen die Schweizer mit Delarze and Roeoseli die Führung. Doch nach der Hälfte setzten die Polen eine starken Zwischenspurt ein und überholten die Schweizer. Rumänien und Deutschland hielten das hohe Tempo und gingen mit. Jetzt kämpften vier Boote erbittert um drei Plätze und den Einzug ins Finale.Es war ein Rennen, das selten so spannend war: Schlag und Schlag zogen die Boote auf, keiner konnte wegziehen.

Plötzlich schalteten die Rumänen einen Gang höher und gingen mit 39 Schlägen die Minute in den Endspurt über. Polen und die Schweiz schafften es gerade noch und kamen als erste und zweites Boot durchs Ziel. Die Deutschen mussten aber auf den letzten Metern die Rumänen ziehen lassen und kamen knapp 1,5 Sekunden als Vierte durchs Ziel.

Morgen geht es weiter

Für TOLe und Stephan war das sicherlich enttäuschend, aber trotzdem ein grandioses Rennen, und ein erstes Kräftemessen für das noch frische Duo auf internationalem Parkett. Morgen findet das B-Finale um 8:55 statt, auch mit einem starken Feld.

Der Doppelvierer mit Lars Hartig, Timo Piontek, Karl Schulze und Max Appel konnte sein taktisch gut geführtes Halbfinale hinter den Briten auf Platz Zwei abschließen, und steht damit morgen im A-Finale.

Auch der Männer-Einer mit Oli Zeidler konnte sich fürs Finale qualifizieren: Hier gestaltete sich das Rennen ähnlich spannend, denn der Überraschungsgegner hieß Sverri Nielsen aus Dänemark. Bei einem spannenden Duell aller Boote hatte keiner einen echtenVosprung auf den letzten 500 Metern. Dann schob sich Oli Zeidler auf Platz Zwei vor, dicht gefolgt vom Tschechen Ondrej Synek.

Schlag aug Schlag konnte Oli erst auf den letzten Metern den Dänen einholen und ganz kanpp am Ziel überholen. Mit 6:50,76 gegen 6:50,99 war es nur ein Wimpernschlag, der den Unterschied machte.

Das Finale findet morgen um 11:32 statt.
Beide Rennen werden Live übetragen: https://www.eurovisionsports.tv/fisa/
Internationale Regatta Wedau

Noch in Wedau war Stephan Krüger gesundheitlich angeschlagen, aber der Doppelzweier zeigte eine gute Leistung. In Luzern geht es gegen die internationale Elite.

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