Rudern in Neuruppin mit Rupprecht Matthies
Text / Foto: Gerhard Boehm
Seit etwa 30 Jahren arbeitete der Künstler Ruprecht Matthies in den Sommermonaten in Neuruppin und verschönerte dort die Fassaden von Plattenbauten und Trafo-Häuschen mit seinen Werken. Zur Entspannung ruderte er nach getaner Tagesarbeit im Neuruppiner Ruderclub und lernte dabei das Ruppiner Ruderrevier gründlich kennen. Sein Wissen um dieses landschaftliche Kleinod teilte er in Hamburg mit zwei weiteren Ruderern der RG HANSA und man beschloss daraufhin, diese Landschaft zu dritt in einem gesteuerten Sperrholz-Zweier zu erkunden. Es wurde nach Lindow gerudert, zur Boltenmühle und einmal sogar bis nach Berlin-Spandau.
Später baute der Neuruppiner Ruderclub fünf Doppelzimmer, einen Saal, eine Küche und eine Terrasse auf einen Bootsschuppen und so wurde die Unterkunft noch bequemer und die Gruppe wuchs auf bis zu zehn Teilnehmer an.
Im Juli 2026 nahmen drei Ruderinnen und zehn Ruderer an der Wanderfahrt teil. Mit dabei waren auch Burkhard Imkamp und Gerhard Boehm, die seit 2004 fast alle Fahrten gemeinsam mit dem Organisator Rupprecht Matthies unternommen hatten.
Im Bild zu sehen: Rupprecht Matthies (Mitte) bei der Mannschaftseinteilung


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