Kampf der Titanen: Die INTERNE 2018

Auf diesen Samstag hatten sich alle gefreut: Der Tag der INTERNEN, an dem alle mit und gegeneinander rudern können, Junioren und Senioren, Weltmeister und Anfänger. Natürlich ging es um Kampfgeist und Ausdauer, Sieg und Niederlage – also um nichts weniger als Ruhm, Glanz und Ehre! Ein Bericht über den Kampf der Titanen.

Warum es in diesem Jahr nur eine Boje bei der Trimmi-Staffel gab, wusste keiner so genau. Es führte aber dazu, dass die Teilnehmer über Kreuz fahren mussten, und selten wurde am Steg so viel über die Ruderkünste der Trimmi-Teilnehmer lauthals gelacht wie am Samstag. Der Eine fuhr stur seinen Kurs, die Andere machte lieber einen vorsichtigen Bogen. Andere nahmen einfach Anlauf und vertrauten auf die schiere Stoßkraft eines Eisbrechers. Jedenfalls war der Kampf der Titanen ausgebrochen, sehr zum Spaß der Zuschauer am Steg, die sich vor Vergnügen auf die Schenkel klopften.

Früher Start der Internen

Bereits am frühen Morgen hatten die Helfer alles für die interne Regatta der HANSA vorbereitet, die Strecke mit Start- und Zielfahnen ausgestattet, die Terrasse klar gemacht und den Schiedsrichtertisch aufgestellt. Mit Argusaugen wurden die aufziehenden Wolken beobachtet, in der Hoffnung, dass sich um 14 Uhr die Sonne doch ein kurzes Stelldichein mit uns geben würde.

Aber kaum ging das erste Rennen der Doppelvierer los, fing es gleich an zu nieseln. Machte aber nichts: Jade, Aller, Fulda, Bucerius und die Havel wurde zu Wasser gelassen, die Mannschaften mehr oder weniger gerecht verteilt – und dann ging es auf die 250 Meter Strecke direkt vor dem Steg der HANSA um Ruhm und Ehre. Und fürs Protokoll: Mit hauchdünnem Vorsprung ging die Fulda mit Adrian, Katja, Robert, Martina und TOle über die Ziellinie (siehe Zielfoto oben).

Viele Rennen, viele Sieger

Danach ging es Schlag auf Schlag: Mixed Doppelzweier der Junghansa (Lotta und Malte machten den ersten Platz), der Generationenvierer (1. Jonas, Andreas, Dirk, Philip und Antoine), die Vorläufe und nachher das Finale der Männer-Einer (1. TOle, 2. Henrik, 3. Thomas), Viererrennen der Trainingsleute (1. Lasse, Fleming, Steffi, TOle), Generationenvierer (1. Jens, Henrik, Robert, Lea, Jonathan), Junghansa Doppelvierer (1. Fleming, Flynn, Jonas, Antoine), Frauen-Einer (1. Steffi, 2. Lotta, 3. Laura), Mixed Zweier ohne (1. Malte und Lotta) sowie traditionell zum Schluss der Hanseaten/Innen-Achter (1. TOle, Jens, Achim, Robert, Enis, Martina, Gerd, Dirk, Stm. Hardy). Stolz zeigten sich die Gewinner mit dem Sieger-Andenken, einem schmucken Frühstücksbrettchen mit eingebranntem HANSA-Logo. Ja, so schmeckt die Stuhle der Sieger gleich doppelt gut!

Der Tag hat allen sichtlich Spaß gemacht, und auch waren die Rennen teilweise sehr spannend: Gestaunt haben die Zuschauer zum Beispiel über das Finale der Männer-Einer, wo TOle doch kurz seinen berüchtigten Turbogang einlegen musste, um Henrik und Thomas auf der Ziellinie zu schlagen. Und wer es nicht mitbekommen hatte: Auch Hardy hatte sich mit seinen zarten 13 Jahren zum Einerrennen mit den Großen angemeldet, und hatte im Hansasprinter eine wirklich passable Leistung gezeigt.

Lotta rudert ganz vorne mit

Sehenswert war auch das Duell der Einer-Frauen: Hier konnte Steffi wie im letzten Jahr erneut die Vereinsmeisterschaft gewinnen, aber musste sich gegen Lotta richtig anstrengen. Lotta hat einmal mehr gezeigt, dass wir Großes von ihr erwarten dürfen. Technisch enorm ausgereift und mit langen Schlägen konnte sie auf diese Sprintdistanz sogar Laura auf den dritten Platz verweisen.

Zum Ende der Veranstaltung waren gerade alle Boote gesäubert und in den Bootshallen verstaut, der Steg geräumt worden, als der Regen zurückkehrte. Die Interne war wie in jedem Jahr ein Riesenspaß, und wo sonst kann man mit Weltmeistern und Leistungsruderer im einem Boot sitzen? Für Familie und Freunde war es wieder eine gute Gelegenheit die Ruderkünste der HANSA-Teilnehmer endlich live zu erleben.

Zum Abschluss des Tages bedankte sich Thomas bei unserer Bufdine Rosa, die ihr Freiwilligenjahr bei uns abgeschlossen hat. Mit einem herzlichen Dankeschön für die gute Arbeit der letzten Monate wurde sie gebührend verabschiedet.

Bilder, Bilder, Bilder

Wie immer machte Wilbrand fleißig Bilder von allen Rennen und Siegern und lud sie abends flugs als Album auf die FlickR-Seite hoch. So lässt sich hier die INTERNE 2018 in chronologischer Reihenfolge verfolgen.

Die INTERNE 2018 in Bildern.

Personenbilder und weitere Portraits gibt es hier.


Die Siegermannschaft im Hanseat/innen-Achter auf dem Siegerpodest

Interne 2018

Interne 2018: Harter Kampf der Trimmi-Teams um eine einsame Boje herum.

die Siegermannschaft des Hanseat/innen-Vierers

hier sehen wir das Siegerboot der 1. Abt. des Generationen-Vierers

nicht zu schlagen sowohl im Mix 2x als auch im Mix 2- waren Laura und Malte

hier die Sieger im Senior/innen-4x- mit prominendem Gratulanten

Vereinsmeister im Einer wurde TOle vor Henrik und Thomas

Siegerehrung der Frauen-Vereinsmeisterschaft


 

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