Auf nach Brandenburg!

Seit über dreißig Jahren reisen Gruppen von Ruderinnen und Ruderern aus der HANSA in leicht wechselnder Besetzung von Hamburg aus nach Rheinsberg in Brandenburg.

Text / Foto: Martin Breuer


Beispielhaft von der Berliner Autobahn kommend geht es über Wittstock (Dosse) durch Landschaften in die knapp 8000 Einwohner große Stadt.

Der Ruderverein Rheinsberg 1910 e.V. stellte uns vom 21. bis 23. Juni 2024 drei Vierer zur Verfügung. 15 Aktive von der RG Hansa (siehe Bild) freuten sich auf die Rheinsberger Gewässer. Unter der wiederholt sehr guten Organisation von Fahrtenleiter Günter Gerland starteten wir am Freitag zu einer ersten Tour.

Für die Interessierten, mit dem Finger auf „maps“: Der Ruderverein liegt am Grienericksee und gab so die Richtung zum Rheinsberger See und Bikowsee vor. Der einsetzende Regen und ein angekündigtes Gewitter führten zu einer zügigen Rückfahrt. Alle befahrenen Seen sind mit Kanälen verbunden, die ohne Schleusen erreicht wurden.

Am 2. Tag folgte die längste Tour vom Ruderclub bis zur Fischerhütte im Flecken Zechlin. So lernten die Neulinge auch den Zootzensee und den Großen Zechliner See kennen. Die Sonne und der kräftige Wind forderten die meisten Aktiven in der Gruppe.

Am Abschlusstag führte die Route über das Hafendorf Rheinsberg gegen den Uhrzeigersinn über den Großen Rheinsberger See, um die Remus Insel herum und an Warenthin vorbei zurück nach Rheinsberg. Der Blick auf den Obelisken und das Rheinsberger Schloss bildeten das traditionelle Schlussbild der Wanderreise.

Eine Gruppe von 15 Personen zu organisieren ist nicht ohne Herausforderungen zu meistern. Boote bekommen, Tische in unterschiedlichen Restaurants zu bestimmten Uhrzeiten zu reservieren, Wetterapps verschiedener Anbieter zu koordinieren, gute Laune, viel gutes Essen, bedeuteten für 14 Teilnehmer: Günter, herzlichen Dank, das hast du wieder sehr gut gemacht!!

Abschluss des Wochenendes nach ca. 57 km in den Booten war traditionell das Hechtessen im Gast- und Logierhaus „Am Rheinsberger See“. Extra für uns in den Rheinberger Seen gefischt, war das Fischessen ein kulinarischer Höhepunkt.

Anzumerken sei, dass Ruderer von einem einmaligen längeren Regen nicht zu beeindrucken sind. Kritischer ist das zweimalige lange Warten (Personalmangel) auf die Abendessen. Aber alle Speisen (und Getränke) waren sehr gut! Das Warten auf die Tour in 2025 kann überbrückt werden mit der Lektüre „Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte“ von Kurt Tucholsky. Ob Günter Anmeldungen für das kommende Jahr entgegennimmt, ohne Kenntnis dieser Lektüre, ist nicht bekannt.

Titelbild:
Vordere Reihe von links nach rechts: Dagmar Powitz, Astrid Dalichow, Melanie Zimmer, Gerhard Böhm, Anja Kämmerer, Angelika Breuer, Joachim Lemke,
Hinterer Reihe:
Martin Breuer, Jens-Ulrich Maier, Günter Gerland, Thomas Zachmann, Claudia Lange, Jens Stabenow, Christine Reinert und Herbert Gragert mit Peekhaken. Im Hintergrund rechts, zwei der drei geliehenen Boote.

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