46. Himmelfahrts-Wanderfahrt durch Berlin

37 Tageskilometer- ohne Strömung – bei strahlendem Sonnenschein aber mit wechselnden und kühlenden Winden auf der Spree von Köpenick nach Spandau. Vorbei an vielen an Oberdeck überfüllten Spreedampfern ohne Dampf. Dann kurz hinter den imposanten gelochten Spreemännchen, aber leider vor der legendären Oberhafenbrücke links rein in den Landwehrkanal. Das war Teil 2 unserer Berlin-Barkenfahrt.

Hätte Peter, unser Berliner Organisator, nicht auf die eine oder andere Sehenswürdigkeit von Berlin hinter den Büschen und den sehenswürdigen Uferpromenaden hingewiesen, wir hätten vergessen, dass wir in unserer Hauptstadt sind.

Das neue CDU-Hauptquartier,  der Tiergarten, Museen, Gerichtsgebäude, Schloß Charlottenburg, um nur einige zu nennen, wären sicher übersehen worden.

Der Anfang unserer Tour war aber eine frühe Anreise am Dienstag per Bahn bis zum Südkreuz, rechtzeitiges Erscheinen bei der Ruderriege des Turnvereins in Berlin TiP, Übernahme deren Barke mit Namen „Berlin“ und den mit den 4 F lackierten Blättern, die traditionell Frisch – Fromm – Fröhlich – Frei signalisierten.

Vom riesigen TiP-Bootshaus ruderten wir die Barke dann zur Eingewöhnung ca. 5 km ins Zentrum von Köpenick zum SV Energie, wo sie sicher vertäut die Nacht vollbrachte.

Unseren Abend und Teile der Nacht verbrachten wir im ehemaligen Revier des Hauptmann von Köpenick.

Zurück zu den 37 Tageskilometern des Mittwochs. Zur Mittagspause war das Restauantschiff VAN LOON das Ziel, wo wir in schöner Atmosphäre auf kleine Portionen lange warten mussten. Das Ziel war dann der Südhafen in Spandau beim Berliner Bootshaus des TiP.

Die Geschwindigkeit der Barke auf den letzten Kilometern nahm zwar sichtbar ab, aber ohne zu Murren und mit einem riesen Schmacht auf ein kühles Bier, konnten wir, 11 stolze, fast alle an und über der Grenze des 80-sten Lebensjahres, die Barke weit vor Sonnenuntergang verankern, im Hotel Spiegelturm übernachten, um aber vorher in der Spandauer Zitadellen-Schänke verköstigt zu werden.

Himmelfahrt und Freitag, die beiden letzten Rudertouren auf Havel, Wannsee und vielen kleinen See-Idyllen, waren kurze Tagestouren, die der Eine auf der linken, der Andere auf der rechten A…..backe leicht überstanden. Abstecher zur Himmelfahrts-Sternfahrt der RU Arkona oder ein Abstecher vorbei an der Glienicker Brücke nach Potsdam waren bei den insgesamt 73 geruderten Kilometern inbegriffen.

Auch ein altes Brauhaus lag für uns noch auf dem Wege.

Nach 45 Jahren sollte 2018 eigentlich die letzte Tour in Hamburg gefahren werden. Das ließ Peter, über 60 Jahre Ruderer in Berlin und „nur“ 25 Jahre Mitglied der HANSA, aber nicht zu, sondern organisierte rechtzeitig Berlin.

Peter, das war eine sehr gute Idee.

Weitere Bilder sind unter diesem Link zu finden.

Slippen bei und mit Hilfe der WSG im Kleinen Wannsee

vorbei an Parks

vorbei an Museen

vorbei an „Verstecktem“

Berlin Himmelfahrtsfahrt

Auch die schönste Tour geht mal zu Ende

 

3 Kommentare zu "46. Himmelfahrts-Wanderfahrt durch Berlin"

  • Frank Schmidt
    1. Juni 2018 (11:06)
    Antwort

    Klasse, es zieht ja wirklich viele Ruderer nach Berlin. Ist halt schon eine Reise wert. Den Landwehrkanal kenne ich nun mittlerweile auch recht gut. Toller Bericht und klasse Bilder!
    Frank

  • Olaf Keim
    3. Juni 2018 (8:38)
    Antwort

    Klingt sehr gut!
    Aber, dass in diesem Jahr Eure letzte Himmelfahrts-Wanderfahrt stattfinden sollte, habe ich ohnehin nicht geglaubt, als Ihr mir das erzählt habt.
    Ihr macht noch die 50 voll!
    Und diese Doppeljubiläumsfahrt wird dann fast ausschliesslich in Hamburg gefahren – nach Hans-Kalb-Sand, die Fahrt fehlt den meisten von Euch doch noch in der persönlichen Fahrtenliste, oder?

    Herzlichst Olaf

  • Jürgen Schröder
    9. Juni 2018 (12:34)
    Antwort

    Bei der Erwähnung des Brauhausbesuches fehlt leider der Dank an die Rundenspender Heinz Grünewald und Cord Filter,
    der sei hiermit ausdrücklich nachgeholt. Sonst ein sachlicher Bericht mit toller Illustration.
    Jürgen.


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