Jetzt geht es zum Head of the Charles-Rennen in Boston

Am 21. und 22. Oktober findet in Boston die berühmte Regatta „Head of the Charles“ (HOCR) statt. Jahr für Jahr nehmen rund 10 000 Ruderer an der renommierten Langstreckenregatta teil. In diesem Jahr dabei: 13 Aktive der HANSA.

Ein Bericht von Gesa Lindenau.


Seit ihrer Premiere 1965 findet die Traditionsregatta Head of the Charles in Boston  2017 zum 53. Mal statt. Das Rennen wird auf dem Charles River im US-Bundesstaat Massachusetts ausgetragen. Gestartet wird am Bootshaus der Boston University, wo die Boote alle 15 Sekunden fliegend starten. Das Ziel befindet sich nahe des Bootshauses der Northeastern University, die Distanz beträgt damit knapp drei Meilen (etwa 4,8 Kilometer). Die Regatta ist berüchtigt für knifflige Kurven und unwegsame Brückendurchfahrten.

TOle auch in Boston dabei

Dieses Jahr wird die Regatta durch 13 HANSA-Mitglieder bereichert, unter anderem WM-Teilnehmer und A-Kader-Athlet Tim Ole Naske sowie das Frauenteam des HANSA-Sprinter.

Dabei wird sich TOle nach seinem WM-Finalteilnahme in Sarasota, Florida, in zwei Bootsklassen messen lassen. Zusammen mit dem dänischen Einerfahrer Sverri Nielsen geht TOle im Doppelzweier an den Start. Dann darf er noch im „Great Eight“ mit den weltbesten Skuller starten – eine große Ehre.

Mit dabei im „Great Eight“: Nico Stahlberg (Schweiz), Natan Wegrzycki-Szymczyk (Polen), Angel Fournier Rodriguez (Cuba), Vize-Olympiasieger Damir Martin (Kroatien), Sverri Nielsen (Dänemark), Weltrekordhalter Robbie Manson (Neuseeland), John Graves (USA) sowie natürlich unser Hamburger Jung TOle. „Am meisten freue ich mich auf das gemeinsame Rennen im Achter“, sagt er. Mit den besten Ruderern der Welt in einem Boot zu sitzen ist einfach eine riesige Ehre!“

Das Team um RBL und Uni-Achter auch in Boston

Den weiten Weg nach Boston nimmt auch die Trainingsgruppe um den HANSA-Sprinter auf sich. Nach einer langen Sprintsaison, in der die 350 Meter kurze Strecke alltäglich war, trainieren die Mädels nun für die Langstrecke und die Herausforderungen des „Head of the Charles“. An den Start gehen ein HANSA Vereinsachter und ein Vierer mit Steuerfrau.

Der Achter ist besetzt mit einem Teil der RBL-Stammcrew: Mariam Rembold, Jule Dirks, Birte Kirschstein, Sassi Rünger und Gesa Lindenau. Dazu kommen weitere HANSA-Mitglieder wie Ada Stange, Mara Kölker und Maria Buhné hinzu. Im Vierer mit Steuerfrau halten Kimberly Schmidt, Karen, Marissa Pohlmann (ARVH) und Amke Nimmrich die Hamburg-Flagge hoch.

Erfolgreich bei den Hochschulmeisterschaften

Zusätzlich zur Ruderbundesliga ging das Frauenteam der HANSA auch für die Universitäten in Hamburg an den Start.  Parallel zu den Norddeutschen Meisterschaften fanden am 23. und 24. September in Brandenburg die deutschen Hochschulmeisterschaften statt. Der Frauenachter mit Birte Kirschstein, Mariam Rembold, Ada Stange, Sassi Rünger und Gesa Lindenau  konnte sich in einem HANSA-Vereinsboot den Meistertitel und die Nominierung für die europäischen Universitätsmeisterschaften im nächsten Jahr erkämpfen.

Auf nach Boston zur Langstrecke

Um sich aber nicht nur dem europäischen Vergleich zu stellen, zieht es die Frauen von der Alster nun in die Vereinigten Staaten. Mit Leihbooten wird das Frauenteam in Boston an den Start gehen und über 4,8 Kilomter zeigen, was sie auf der Langstrecke draufhaben.

Head of The Charles

Größtes Achterrennen der Welt

Tim Ole Naske 2017

TOle nimmt in diesem Jahr ebenfalls an der Regatta Head ofThe Charles teil.

Uni-Meisterschaften 2017

Sieg der HANSA-Mädels in Brandenburg

Weitere Informationen zur Regatta und den Startzeiten der HANSA-Sportler sind auf der offiziellen Seite des „Head of the Charles“ abrufbar

 

2 Kommentare zu "Jetzt geht es zum Head of the Charles-Rennen in Boston"

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    Alexander Liedtke
    11. Oktober 2017 (19:08)
    Antwort

    Nicht zu vergessen, Simon startet auch.

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    Gesa Lindenau
    16. Oktober 2017 (22:38)
    Antwort

    Vielen Dank für die Anmerkung Alexander.
    Simon zog es nach erfolgreichen Teilnahmen bei U19 und U23 WM nun nach Amerika. Seit September studiert und rudert er an der Boston University. Er wird ebenfalls am HOCR an den Start gehen. Zwar kennt er den Charles River noch nicht so gut wie die Alster, aber vielleicht kann er den anderen HANSA-Startern den einen oder anderen Tipp zum Charles River geben.


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