Ausbildung

Eine typische Ruderausbildung startet mit einer Informationsveranstaltung. Mehrmals im Jahr lädt der Verein interessierte Bewerber in das Vereinshaus ein, um sich und den Ruder-Sport vorzustellen. Sobald ein Interessent seinen Aufnahmeantrag gestellt hat, geht es los mit der Ruderausbildung.

Die Ausbildung wird im Verein sehr ernst genommen. Das ist nicht verwunderlich, wenn man den materiellen Wert eines Ruderbootes bedenkt, der häufig dem eines Mittelklassewagens entspricht.

 
Der Ruderer beginnt seine rund zweimonatige Ausbildung mit einem so genannten Skiff. Das ist ein Einer. Neben Trainings in Mannschaftsbooten trainiert der Einsteiger am meisten mit diesem Bootstyp. Der angehende Ruderer soll dabei den korrekten Ablauf eines Ruderschlages und das Manövrieren eines Ruderbootes lernen.
 

Wegen der Konstruktion des Skiffs – es ist lang, schmal und kippelig – kommt man sich darauf vor wie auf einem Schwebebalken. Das hat zur Folge, daß der Schüler sofort ein Feedback über seine Aktionen erhält – der Autor selbst hatte während seiner Ausbildung drei Mal innigeren Kontakt mit der Alster als ihm lieb war. Halb so wild: So lernt man ganz nebenbei, wie man wieder in ein gekentertes Boot gelangt...

Um so stolzer ist man, nach bestandener Prüfung als vollwertiges Mitglied in RG HANSA aufgenommen zu werden!

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