Endspurt für den Hansa-Sprinter
An den vergangenen vier Bundesliga-Renntagen hat der Hansa-Sprinter gezeigt, dass er sich durchaus im Mittelfeld platzieren kann. Beim Bundesliga-Finale in Hamburg am 22. September auf der Binnenalster gilt es nun noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und den Heimvorteil auszunutzen.
Derzeit auf dem 11. Rang in der Tabelle, hoffen die Mädels vom Hansa-Sprinter, dass das noch nicht die Endplatzierung ist. Zwischen Platz 8 und 12 liegen lediglich 6 Punkte, so dass noch einige Verschiebungen möglich sind.
Die letzten Trainingseinheiten wurden auf der Binnenalster-Rennstrecke absolviert, um ein Gefühl für die diesmal extrem kurze Distanz von nur ca. 270m zu bekommen. Ziel ist es also über eine gute Platzierung im Zeitfahren eine reelle Chance für die obere Hälfte zu sichern und so mit Hilfe der Hamburger Fans im Rücken noch den ein oder anderen Platz in der Tabelle nach oben zu klettern.
Die Rollsitze des Hansa-Sprinters werden in Hamburg belegt von Martina Bösch, Kathrin Braasch, Nadine Möller, Maike Nimmrich, Freja Vamborg, Anna Seiffert, Janna Brüggemann, Hanna Kahlfeldt, Anne-Kathrin Westenhoff, Julia Witsch. Steuern wird Gesa Wilken und trainiert wird der Hansa-Sprinter von Felicity Medinnis-Leach.
Solide Leistungen, aber noch Ausbaufähig
Das Ziel Platz Acht am vergangenen Wochenende auf dem Aasee in Münster zu erreichen, hat der HANSA-Sprinter leider um drei Plätze verfehlt. Die Mannschaft musste bereits beim Time Trial personell geschwächt an den Start gehen. Insgesamt wurde das Team dort Elfte. Im Achtelfinale erwischte das Team einen schweren Lauf gegen den Heidelberger Leben Achter, den Kaffemacher Achter aus Dresden und die Vereinskollegen den Prodyna Alsterachter. Dort gab der HANSA-Sprinter alles, fuhr wohl eins der besten Rennen der Saison und konnte im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen in Bitterfeld den Abstand zum Alsterachter verkürzen, musste aber ihnen und den Heidelbergern den Vortritt lassen. Somit konnte die Hoffnung in die obere Hälfte zu Rudern diesmal leider nicht erfüllt werden. Im Viertelfinale ging es dann gegen die Rheinsprinter und die Elbe-Ruhr-Raketeund belegte dann den zweiten Platz hinter den Rheinsprintern. Im Halbfinale ging es gegen den Melitta-Achter Minden. Dort verschenkte die Mannschaft durch missglückte erste 15 Schläge wertvolle Meter und wurde auch in diesem Rennen Zweiter, sodass es nun im letzten Rennen um die Plätze 11 und 12 ging. Für dieses Rennen wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert, und somit fuhr der HANSA-Sprinter zum Abschluss des Tages noch einmal ein sehr gutes Rennen, das durch einen Sieg belohnt wurde. Die Mannschaft beendete den 4. Renntag in Münster mit dem 11. Platz.
Die Platzierung ist für die Mannschaft noch nicht ganz zufriedenstellend, vor allem, da sich die Mädels unter Trainerin Felicity in den letzten Wochen weiter gesteigert haben. In Hamburg wollen die Mädels des HANSA-Sprinters den Heimvorteil auf der Binnenalster nutzen, um dort das gewünschte Ziel zu erreichen. Denn sie wissen, dass sie mehr leisten können. Trotz allem wird natürlich auch auf das gewisse Quäntchen Glück gesetzt.
Kathrin Braasch und Maike Nimmrich
Hansa-Sprinter strebt in Münster einen Platz unter den ersten 8 an
Nach einem unglücklichen letzten Platz am ersten Renntag in Rüdersdorf, einem sehr guten 6. Platz in Bitterfeld und einem zufriedenstellendem 10. Platz in Duisburg wollen die Hamburgerinnen erneut beweisen, dass sie das Können haben, unter die ersten acht Boote zu rudern.
Ziel ist es, im Zeitfahren eine gute Ausgangsposition für die kommenden Rennen zu schaffen und von den starken Gegnerinnen aus Bonn, Rauxel und Mainz angetrieben, das Boot möglichst schnell über die 350 Meter zu bringen. Der Knackpunk an dem Renntag auf dem Aasee wird dabei, wie auch in der Vergangenheit, das Achtelfinale sein. Gelingt es, dort mindesten einen zweiten Platz zu erreichen, ist der achte Platz sicher und die Frauen von der Außenalster können sich selbstbewusst den Gegnerinnen in der folgenden Rennen stellen.
Um besonders in der kritischen Startphase das Boot schnell beschleunigen zu können, hat das Team um Trainerin Felicity Medinnis-Leach während der letzten Trainingseinheiten intensiv an den ersten Schlägen des Rennens gearbeitet. Das Zeug, unter die ersten acht Boote zu fahren, besitzt der Hansa-Sprinter. In Münster gilt es, diese Fähigkeiten ins Wasser zu bringen, um den Renntag zufrieden und gut gelaunt abzuschließen.
In Münster gehen an den Start: Sonja Braasch, Freja Vamborg, Martina Bösch, Kathrin Braasch, Nadine Möller, Anna Seiffert, Johanna Kahlfeldt, Maike Nimmrich, Ulrike Lange und Birte van der Horst, Steuerfrau Gesa Wilken und Trainerin Felicity Medinnis-Leach
Sonne, blauer Himmel, was ist das? - fragt sich der HANSA-Sprinter
Nach stürmischem Wetter am zweiten Renntag in Bitterfeld kam jetzt strahlender Sonnenschein und schönstes Wetter am dritten Renntag der flyeralarm-Ruderbundesliga in Duisburg. Die Bedingungen in Bitterfeld waren für die meisten Teams hart zu meistern, für die HANSA-Sprinterinnen aus Hamburg allerdings waren die ungewohnt sommerlichen Bedingungen in Duisburg eher eine Herausforderung.
Schon vor dem ersten Rennen war es ziemlich warm und der HANSA-Sprinter hatte Schwierigkeiten aufzuwachen und das Zeitfahren lief ohne Kraft und Dynamic. Nicht desto trotz war die Mannschaft mit dem neunten Platz zufrieden, denn immer noch war alles nach oben offen.
Mit dem immer stärker werdenden Schiebewind fühlte sich die Hamburgerinnen wieder wie zu Hause und konnten ab dem Achtelfinale den im Training gefundenen Schlag wieder herausholen. Leider hat es dieses Mal für die obere Hälfte nicht gereicht, denn der Rheingold-Achter und der Melitta-Achter aus Minden waren zu stark. Die HANSA-Sprinterinnen ließen sich jedoch nicht entmutigen, sondern konnten das Viertelfinale gewinnen und einen Platz im unteren Mittelfeld sichern.
Nach stundenlangem Warten war es dann endlich Zeit für den Finalblock und die HANSA-Sprinterinnen lieferten im Halbfinale das beste Rennen des Tages, mit einem klaren Sieg gegen den Ruhrachter Essen.
Im Finale traf die Mannschaft auf Ruderinnen vom RV Rauxel, die im Zeitlauf fünfter geworden waren. Es war klar, dass es eine Herausforderung sein würde, diese Mannschaft zu schlagen, aber die beiden Mannschaften waren dieses Jahr schon ein paar knappe Rennen gegen einander gefahren, und alles war möglich. Durch einen langsamen Start von dem HANSA-Sprinter, kam das Boot vom RV Rauxel schneller los und trotz eines guten Rennens des Hamburger Teams konnte es nicht wieder eingeholt werden.
Nach dem letzten Rennen wurden mit einem wohlverdienten Bad gefeiert, dass die HANSA-Sprinter trotz eines schlechten Beginn des Renntages, ihre Kräfte schnell wieder sammeln konnten, um einen soliden 10 Platz zu erreichen.
Mit in Duisburg waren: Felicity Medinnis-Leach, Maike Nimmrich, Martina Bösch, Anna Seiffert, Hanna Kahlfeldt, Janna Brüggemann, Kathrin Braasch, Nadine Möller, Anne-Katrin Westenhoff, Freja Vamborg und Julia Witsch.
In Duisburg will der HANSA-Sprinter den Aufwärtstrend fortsetzen
Am kommenden Samstag den 18. August 2012 geht die flyeralarm Ruder-Bundesliga in die 3. Runde in Duisburg im „Wedau-Stadion“. Der HANSA-Sprinter hat in den letzten Wochen unter den Augen von Trainerin Felicity Medinnis-Leach nochmal hart gearbeitet, um auch in Duisburg wieder alles zu geben. Ziel ist es das gute Ergebnis von Bitterfeld bei schwierigem Wetter bei hoffentlich fairen Bedingungen in Duisburg zu wiederholen und auf der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Der HANSA-Sprinter erwartet den Vorlauf wieder mit Spannung, da es diesmal gegen den zur Zeit Tabellen zweiten Heidelberger Leben-Achter, sowie gegen den Bremen erleben!-Achter und den Melitta-Achter Minden geht. Mit am Start in Duisburg sind Maike Nimmrich, Martina Bösch, Anna Seiffert, Hanna Kahlfeldt, Freja Vamborg, Julia Witsch, Kathrin Braasch, Sonja Braasch, Anne Katrin Westenhoff, Janna Brüggemann, Nadine Möller und Steuerfrau und Trainerin Felicity Medinnis-Leach.
„Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie, was man bekommt“
Hatte der HANSA-Sprinter am ersten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga in Rüdersdorf doch eher nach langweiliger Vollmilchschokolade gegriffen...
Kurvenreicher Saisonauftakt für den HANSA-Sprinter in Rüdersdorf
„Ich hätte mir alles vorstellen können“, sagte Felicity Medinnis-Leach, Trainerin des Hansa-Sprinters aus Hamburg, nach dem Zieleinlauf...
