4. Renntag der flyeralarm-Ruderbundesliga in Hamburg 2011


HANSA-Sprinter sichert nach schwerem Start noch den 13. Platz in Hamburg

 

Guten Mutes ging das Team von Trainerin Felicity Medinnis-Leach am Samstag, den 28.08., an den Start des 4. Renntages der flyeralarm-Ruderbundesliga; der Aufwärtstrend der letzten 3 Renntage sollte bestätigt werden. In den Trainingseinheiten wurde besonders an der Startschnelligkeit gefeilt, um für die nur 270 Meter kurze Strecke auf der Binnenalster bestens vorbereitet zu sein.
m Zeitfahren ging es für den Sprinter darum, angetrieben vom Berliner Wannsee-Express, eine möglichst gute Ausgangslage für die folgenden Rennen zu schaffen. Leider gestaltete sich dieses Vorhaben als schwierig, da das Rennen mit nur 7 Ruderinnen auf ihren Rollsitzen beendet wurde. Die 8. hatte es bereits kurz nach Rennbeginn vom Sitz gerissen, trotzdem wurde der Lauf mit sehr viel Oberkörpereinsatz beendet. Im Zeitfahren reichte es somit aber nur zum 16. Platz.
Durch die schlechte Platzierung im Zeitfahren wartete für die Frauen von der Außenalster in der Zwischenrunde dadurch ein starker Gegner – noch einmal der Wannsee-Express aus Berlin. Dieser siegte erneut, jedoch mit deutlich weniger Abstand als zuvor im Zeitfahren.
Der HANSA-Sprinter konnte dadurch jedoch noch höchstens den 13. Platz errudern. Eine Fortsetzung des Aufwärtstrends war somit nicht mehr möglich.
Im Viertelfinale hieß es dann: 270 Meter Vollgas gegen den Heartlight-Achter aus Marburg. Dieses Rennen konnten die HANSA-Frauen vor heimischer Kulisse für sich entscheiden. Für den folgenden Lauf war jedoch noch eine deutliche Leistungssteigerung nötig, so Jana Verheyen, denn „wenn wir noch mal so rudern, gewinnen wir das nächste Rennen nicht“.
Motiviert, zu zeigen, was tatsächlich in dem Team steckt, ging es im Halbfinale gegen den Achter des DRC Hannover. Dieses Rennen wurde diesmal deutlich gewonnen.
Im Finale ging es dadurch gegen den Ruhrachter Essen um die Plätze 13 und 14. Angetrieben vom heimischen Publikum und Fans sprinteten die Frauen die kurze Distanz entlang der Binnenalster. Es kam zu einem Herzschlag-Finale, welches der HANSA-Sprinter für sich entscheiden konnte. So hat das Team nach Problemen in den ersten Rennen noch die für sich bestmögliche Platzierung erreicht.
Verglichen mit den Finalzeiten der anderen Boote der Frauen, schneidet der HANSA-Sprinter sogar noch besser ab. Hier wurde eine schnellere Zeit als vom sechsplatzierten errudert. Für Trainerin Felicity Medinnis-Leach Grund genug zu sagen: “Das Team hat das Potential sich zwischen den Plätzen 6-10 zu platzieren.“ Damit dürfte auch das Ziel für das nächste Rennwochenende in Krefeld gegeben sein.
Für Steuerfrau Pia Karrenbrock, die ihr Studium an den Unis Münster und Portsmouth fortsetzen wird, und Juliane Tiemann, die aus beruflichen Gründen die Stadt verlassen wird, war es leider das letzte Rennen. Der HANSA-Sprinter bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei den beiden für eine tolle Saison!

 


 


zurück